Die Top 10 nicht-veganen Lebensmittel: Welche E-Nummern sollte man meiden?

Die Top 10 nicht-veganen Lebensmittel: Welche E-Nummern sollte man meiden?






Einleitung

Eine vegane Ernährung basiert auf dem Verzicht auf tierische Produkte und Inhaltsstoffe. Doch auch in vermeintlich pflanzlichen Lebensmitteln können sich nicht-vegane Zusatzstoffe verstecken. E-Nummern dienen als Kennzeichnung für Zusatzstoffe und können sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein. In diesem Artikel werden wir uns mit den Top 10 nicht-veganen Lebensmitteln befassen und welche E-Nummern vermieden werden sollten.

Die Top 10 nicht-veganen Lebensmittel

  1. Fleisch und Fleischprodukte
  2. Milch und Milchprodukte
  3. Eier und Eierprodukte
  4. Gelatine
  5. Honig
  6. Fisch und Meeresfrüchte
  7. Schalentiere
  8. Wurstwaren
  9. Backwaren mit tierischen Inhaltsstoffen
  10. Käse

Welche E-Nummern sollte man meiden?

Bei der Auswahl von Lebensmitteln sollten Veganer besonders auf die E-Nummern achten. Hier sind einige E-Nummern, die oft tierischen Ursprungs sind und vermieden werden sollten:

E-Nummern, die tierischen Ursprungs sein können:

  • E120 – Cochenille
  • E441 – Gelatine
  • E542 – Knochenphosphat
  • E901 – Bienenwachs
  • E904 – Schellack
  • E910 – L-Cystein
  • E913 – Lanolin
  • E966 – Lactitol
  • E1105 – Lysozym
  • E1518 – Glyzerin

Vegane Ernährung: Liste der nicht-veganen E-Nummern

Hier ist eine umfassendere Liste von E-Nummern, die tierische Inhaltsstoffe enthalten können und daher von Veganern vermieden werden sollten:

E-Nummern mit tierischen Inhaltsstoffen:

  • E120 – Cochenille
  • E153 – Pflanzlicher Holzkohlenstoff
  • E161g – Canthaxanthin
  • E252 – Kaliumnitrat
  • E270 – Milchsäure
  • E304 – Fettsäuren
  • E322 – Lecithine
  • E325 – Natriumlactat
  • E326 – Kaliumlactat
  • E327 – Calciumlactat
  • E422 – Glycerin
  • E430 – Polyethylenglycole
  • E431 – Polyoxyethylen(40)stearat
  • E433 – Polysorbate 80
  • E434 – Polysorbate 81
  • E435 – Polysorbate 60
  • E436 – Polysorbate 65
  • E441 – Gelatine
  • E442 – Ammoniumphosphatide
  • E445 – Glycerinester aus Wurzelharz
  • E470 – Fettsäureester
  • E471 – Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
  • E472 – Gemischte Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren
  • E473 – Zuckerester von Speisefettsäuren
  • E474 – Zuckerglyceride
  • E475 – Polyglycerinester von Speisefettsäuren
  • E476 – Polyglycerin-Polyricinoleat
  • E477 – Propan-1,2-diol
  • E478 – Lactylmilchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren
  • E479 – Thermooxidiertes Sojaöl-Interester
  • E481 – Natriumstearoyl-2-lactylat
  • E482 – Calciumstearoyl-2-lactylat
  • E483 – Stearyl-tartrat
  • E491 – Sorbinsäure
  • E492 – Sorbitantristearat
  • E493 – Sorbitanmonostearat
  • E494 – Sorbitantrioleat
  • E542 – Knochenphosphat
  • E570 – Stearinsäure
  • E572 – Magnesiumstearat
  • E585 – Eisengluconat
  • E631 – Natriuminosinat
  • E635 – Dinatrium-5′-ribonucleotide
  • E640 – Glycin und Glycin-Natriumsalze
  • E901 – Bienenwachs
  • E904 – Schellack
  • E913 – Lanolin
  • E938 – Argon
  • E966 – Lactitol
  • E1105 – Lysozym

Auswahl der zu vermeidenden E-Nummern: Ein Leitfaden für eine gesunde Ernährung

Bei einer veganen Ernährung ist es wichtig, auch die Inhaltsstoffe von verarbeiteten Lebensmitteln zu überprüfen. Eine bewusste Auswahl der E-Nummern kann zu einer gesunden Ernährung beitragen. Hier sind einige Tipps, wie man die zu vermeidenden E-Nummern auswählt:

Tipps zur Auswahl der E-Nummern:

  • Recherche: Informieren Sie sich über die E-Nummern und deren Herkunft.
  • Vertrauenswürdige Marken: Wählen Sie Marken, die sich auf vegane Produkte spezialisiert haben und transparente Informationen über ihre Inhaltsstoffe bieten.
  • Natürliche Alternativen: Entscheiden Sie sich für Lebensmittel, die natürliche Alternativen zu E-Nummern verwenden.
  • Selbst kochen: Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten selbst zu, um die Kontrolle über die Zutaten zu haben.
  • Zertifizierungen: Schauen Sie nach veganen Zertifizierungen, die die Einhaltung von veganen Standards gewährleisten.

Tierische E-Nummern: Welche sind in veganen Lebensmitteln enthalten?

Es gibt einige E-Nummern, die möglicherweise auch in veganen Lebensmitteln enthalten sind. Dies kann aufgrund von Kreuzkontaminationen während der Herstellung oder Verarbeitung auftreten. Es ist ratsam, die Etiketten sorgfältig zu lesen und bei Unsicherheit den Hersteller zu kontaktieren. Hier sind einige E-Nummern, die in veganen Lebensmitteln enthalten sein könnten:

Potentiell tierische E-Nummern in veganen Lebensmitteln:

  • E270 – Milchsäure
  • E304 – Fettsäuren
  • E322 – Lecithine
  • E325 – Natriumlactat
  • E327 – Calciumlactat
  • E422 – Glycerin

Sind unbedenkliche E-Nummern sicher für Veganer?

Einige E-Nummern gelten als unbedenklich und sind für Veganer geeignet. Diese E-Nummern werden aus pflanzlichen Quellen hergestellt und können in veganen Lebensmitteln sicher verwendet werden. Einige Beispiele für unbedenkliche E-Nummern sind:

Unbedenkliche E-Nummern für Veganer:

  • E100 – Kurkumin
  • E160a – Carotinoide (Beta-Carotin)
  • E300 – Ascorbinsäure (Vitamin C)
  • E306 – Tocopherol (Vitamin E)
  • E307 – Alpha-Tocopherol (Vitamin E)
  • E322 – Lecithine
  • E440 – Pektine
  • E500 – Natriumcarbonate (Natron)
  • E901 – Bienenwachs

Fazit

Bei einer veganen Ernährung ist es wichtig, nicht nur auf tierische Lebensmittel, sondern auch auf nicht-vegane E-Nummern zu achten. Die Vermeidung von E-Nummern tierischen Ursprungs kann zu einer rein pflanzlichen Ernährung beitragen. Es ist ratsam, die Etiketten sorgfältig zu lesen und bei Unsicherheit den Hersteller zu kontaktieren. Mit einer bewussten Auswahl der E-Nummern kann eine gesunde und vegane Ernährung gewährleistet werden.


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